Mieten Für WG-Zimmer Stark Gestiegen



Mieten Für WG-Zimmer Stark Gestiegen
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In den deutschen Millionenstädten Berlin, Hamburg, München und Köln sind die Mieten für Zimmer in kleineren Wohngemeinschaften deutlich teurer geworden.

In den vier Städten wurden solche Zimmer vor Beginn des anstehenden Wintersemesters für durchschnittlich 692 Euro angeboten - 23 Euro mehr als noch ein halbes Jahr zuvor. Das geht aus einer Auswertung des Moses Mendelssohn Instituts hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Deutschlandweit hat sich der durchschnittliche Angebotspreis für Zimmer in WGs mit zwei bis drei Personen demnach kaum verändert. Er lag dem Institut zufolge bei 510 Euro nach 512 Euro vor Beginn des Sommersemesters 2026 im Frühjahr.

Projektleiter: Miethöhe Entscheidet Über Studienort Mit

"Für junge Menschen, die zum Studium in eine andere Stadt ziehen, macht es einen erheblichen Unterschied, wo sie studieren", sagte Stefan Brauckmann, Geschäftsführender Direktor des Moses Mendelssohn Instituts, laut Mitteilung. "Ob ein WG-Zimmer 400, 500 oder 650 Euro kostet, kann erheblich darüber mitentscheiden, welcher Studienort überhaupt finanzierbar ist."

Am teuersten sind die WG-Zimmer der Auswertung zufolge in München. Dort kosten 50 Prozent der Zimmer mehr als 850 Euro im Monat. Dieser sogenannte Median lag in Berlin und Hamburg bei 650 Euro, in Köln bei 640 Euro.

Am günstigsten kommen in diesem Vergleich Menschen in Trier sowie den ostdeutschen Städten Jena, Magdeburg, Halle und Chemnitz davon. In Chemnitz lag der Median bei 305 Euro.

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Preise Beinhalten Oft Sämtliche Versorgungskosten

Das Moses Mendelssohn Institut untersucht seit 2011 die Wohnungsmärkte für Studierende und Auszubildende. In die aktuelle Analyse wurden alle Hochschulstandorte mit mehr als 5.000 Studierenden einbezogen.

Ausgewertet wurden öffentlich zugängliche Wohnungsangebote auf der Plattform wg-gesucht.de. Die Stichprobe umfasste fast 3.900 Inserate für Wohngemeinschaften mit zwei oder drei Personen.

Nicht berücksichtigt wurden WG-Neugründungen, Tauschangebote, befristete Angebote und Angebote für möblierte WG-Zimmer. Bei den Angebotspreisen handelt es sich in der Regel um Warmmieten, zum Teil sind auch weitere Versorgungskosten integriert.

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Quelle: dpaÜber dieses Thema berichtete heuteXpress in dem Beitrag "Uni-Städte: Große Unterschiede bei Wohnkosten" am 19.09.2026 um 04:46 Uhr.

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